12 November 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2013

Das Wollschaf fragt heute:

Hast Du für Dich die ultimative Socke gefunden? Und strickst Du sie immer nach dem Schema F? Das heißt – nach welcher Tabelle, mit welcher Ferse, mit welcher Spitze? Immer das gleiche oder variierst Du?

Ja - sieh hat 34 Maschen/10 cm für eine längere Haltbarkeit, eine Fersenwand mit Käppchen in verkürzten Reihen und Zwickelabnahmen in jeder 3. Runde (da ich 50 Runden auf 10 cm habe). Außerdem mag ich einen hohen Schaft - damit meine Waden darin bequem Platz haben, beginne ich das Bündchen mit mehr Maschen als ich am Fuß brauche und nehme sie über den Schaft verteilt ab. Passend zu meinen "römischen" Zehen mache ich eine kurze Spitze mit Abnahmen in jeder zweiten Runde bis noch knapp weniger als die Hälfte der Maschen übrig sind.

Stricke ich für andere, schaue ich mir deren Zehenform an und stricke nach Bedarf (also bei "spitzen" Zehen) auch die klassische Bandspitze nach Regiatebelle. Die Maschenzahl bestimme ich dabei nicht von der Schuhgröße, sondern nach dem tatsächlichen Fußumfang - meiner Meinung nach gibt die Regia-Tabelle mit der dortigen (lockeren) Maschenprobe zu viele Maschen an. Außerdem kommen Füße in sehr unterschiedlichen Formen, wie der Rest des Körpers auch :-)

Da sich die beschriebene Paßform für meine Füße bewährt hat, weiche ich nur ab wenn es dafür einen guten Grund gibt. Ein Beispiel ist eine Anleitung mit einer neuen Strickweise oder einem tollen Muster. Die meisten der amerikansichen Strickmuster (über ravelry) haben die kurze eckige Spitze, so daß ich hier nichst ändern muß.

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