29 Dezember 2011

Fertig: Jeanshose

Ich habe gerade keine Kust das Stativ auszupacken, also müßt ihr euch leider mit einem (schlechten) Boden-Foto begnügen:



Zunächst wollte ich die Hose "normal" nähen ohne die ganzen Details. Aber in der Warteschlange bei einem spontanen Kinobesuch wurde mir dann klar, daß auch eine Edeljeans die typischen Details braucht!


Vordere Taschen und Reißverschluß mit Absteppungen und Jeansknopf.


Potaschen mit Ziernähten und Nieten.

Da ich kein dickeres Garn da hatte, habe ich einfach Nähgarn doppelt genommen. Erstaunlicherweise gab es wirklich zwei Spulen mit weißem Garn in meinem Vorrat!

Diese Hose habe ich selbst konstruiert mit Hilfe des Buches "Schnittkonstruktion für Damenmode". Die Schritt-für-Schritt-Anweisungen sind sehr gut, jedoch muß man einige Entscheidungen treffen welchen "Weg" man nimmt. Als Laie ist das nicht immer einfach. Beispiel: ist mein Po noch "normal oder schon "rund"?

Ein selbstkonstruierter Schnitt kann einige Figurbesonderheiten aufgreifen, aber eben auch nur die, die sich in den Maßen wiederfinden mit denen man konstruiert. Eine schmale Taille läßt sich zum Beispiel ganz wunderbar einbeziehen. Die Oberschenkelweite ist aber kein Konstruktionsmaß, und s0 muß man einige Änderungen nachträglich noch machen. Auch hier muß man wieder wissen wie - als Laie nicht einfach. Andrea befindet sich momentan auch auf dem Pfad des Selbstkonstruierens. So mancher Absatz aus ihrem Blog könnte wortwörtlich auch in meinem Blog stehen!

Nach einigen Versuchen habe ich jetzt aber einen passenden Hosenschnitt der keine seltsamen Falten mehr wirft. Juchee!

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