30 Juni 2010

Antizyklisch

Während ich bei den heißen Temperaturen zerfließe, ist heute schonmal der erste Winterkatalog gekommen. Macht gar keinen Spaß den zu gucken *schwitz*

29 Juni 2010

Angeschlagen



Wie man (hoffentlich) erkennt, wird es diesmal ein Raglan von oben. Dazu kommt ein Streifenmuster. Ich verwendet diesmal den Farbübergang als Designelement. Damit eben jener Farbübergang an zwei Stellen ist, stricke ich pro Farbe eineinhalb Runden. So wechsle ich immer in der Mitte der Ärmel die Farbe, und päter dann an der Seitennaht. Zudem lcokert es auch das Streifenmuster ein bißchen auf.

24 Juni 2010

Rauchblau



Material: Rowan 4ply Cotton (wird nicht mehr produziert)
Nadel: 2,5mm
Verbrauch: ca 450g



Von oben gestrickt, da ich nicht wußte ob das Garn reicht. Der Pulli ist auch noch ungewaschen, deshalb sieht man noch wo ich einen Faden angesetzt habe. Das verschwindet aber mit der ersten Wäsche.



An den Seiten habe ich diesmal 6 Maschen im Perlmuster gestrickt.

22 Juni 2010

Stickbild



Endlich habe ich mal wieder am großen Stickbild weitergemacht! Seite 10 ist fertig - von 25. Na da bin ich noch eine Weile dran...

18 Juni 2010

Anschlag im Muster

Frau kann doch tatsächlich immer noch dazulernen, zum Beispiel der klassische Anschlag im Muster, also mit "rechten" ud "linken" Maschen. Das Video ist auf englisch, aber ich denke für die ncihtenglischkönnenden auch verständlich. Es werden verschiedene Methoden gezeigt: Faden rechts ("englisch"), Faden links ("continental) etc, was aber fast alles aufs Gleiche rauskommt.

Zum Video geht es hier entlang.

Bisher hatte ich einen Anschlag verwende den ich als "alternierenden klassischen Anschlag" bezeichnen würde. Dabei mache ich eine Masche normal, und dann eine Masche mit der hinteren Schlaufe. Das kann man auch in diesem Video sehen, welches das Ganze für zwei Farben zeigt. Geht übrigens auch "im Muster".

17 Juni 2010

Angefangen



Das nächste Paar Socken ist auf den Nadeln, diesmal eigenes "Design", ein bißchen Zöpfe für vorne und hinten, Perlmusterstreifen für die Seiten und dazwischen ein Streifchen. Das ganze aus einem lila Garn dessen Farben sich nicht einfangen lassen, und per Bildbearbeitung bekomme ich es auch nicht hin... dafür plane ich aber das Muster auch noch für andere Größen auszutüfteln und dann euch zur Verfügung zu stellen. Der Zwickel wird diesmal übrigens ganz anders gestrickt, aber den verrate ich noch nicht, nur soviel: ist abgeguckt :-)

15 Juni 2010

Fotosession Teil3



Schon eine Weile fertig und auch schon getragen - daher die Falten *hust*



Die Jacke besteht hauptsächlich aus Gabardine. Am Rand ist jedoch eine Borte aus einem boucleartigen Stoff angesetzt, der zusätzlich ausgefranst wird. Und an den "Grenzlinien" dieser Stoffe ist ein gläzender Schrägstreifen aufgenäht!



Aufgrund der Verarbeitung mußte das Futter per Hand eingenäht werden. Nicht schwierig, nur laaaaange Nähte...

Fotosession Teil2



Das Lacetuch geht voran. Etwa ein Drittel des Garnes ist verstrickt. Ursprünglich sollte es ein "strick-es-so-groß-wie-du-willst" Tuch werden, aber durch meine spezielle Formgebung funzt das so nicht. Also hieß es nochmal rumrechnen und eine neue Chart aufstellen.

Fotosession Teil1



Socken auch "Comfy Fingering" von KnitPicks, in einem so dunklen lila daß es schwer zu knipsen ist. Das Garn fühlt sich gut an, schön weich. Der Polyanetil gläzt ein wenig, das kann man nun mögen oder nicht. Ich finde es nicht so schlimm.

Fehlt noch der Tragetest. Die nächsten Tage soll es ja kühler sein, da könnte ich sie mal testen.

09 Juni 2010

Wer suchet, der findet

Wenn ihr auch so einen "großen Becher mit Verschluß und Trinköffnung wie es mal einen bei T*upper gab" sucht, schaut doch mal in Outdoor-Bereich nach "Trinkflasche mit Weithals". Da gibt es so schicke Sachen wie das da. Und für die kleinere Öffnung beim Trinken sorgt dies hier.

Mal gucken wie schnell es da ist und ob es sich im Alltag bewährt.

08 Juni 2010

Einkaufen

Hach was ist die Auswahl doch groß wenn man endlich wieder "normal" essen kann! Bei Produkten die ich früher schon gegessen habe tendiere ich dazu, gar nicht aufs Etikett zu gucken. Aber ich erinnere mich immer wieder dran. Und so habe ich auch festgestellt, daß das "Magnum"-Eis einiges an E-Nummer drin hat. Pöh, da bleibe ich beim Soja-Eis-am-Stiel!

Nachtrag:
Ich habe gerade meine erstes Eis von Ben&Jerry probiert. W O W!!! Schmeckt super, und es ist so cremig daß man es problemlos aus der Packung bekommt (Nachtrag: nee doch nicht, war noch etwas angetaut). Außerdem ist es Fairtrade und die Eier kommen aus Freilandhaltung! Ich glaub ich hab ne neue Lieblingsmarke :-)

Nachtrag2:
Ich habe Langnese angeschrieben (Hersteller von "Magnum") und die stehen zu ihren "E-Nummern". Die meisten davon sind auch harmlos. Wenn man aber mal auf den Seiten von das-ist-drin nachschaut, sind aber auch bedenkliche Zusätze dabei: zB Emulgator E 476.

Mir ist bewußt daß in Eis oft Emulgatoren und Stabilisatoren sind, aber es geht eben auch auf unbedenkliche Art! Wie zB Guarkernmehl, Carragen, Lecithin. Und ich weiß daß man "E-Nummern" auch ausschreiben kann und man sie nicht auf den ersten Blick sieht. Aber würde Langnese das machen, würde man doch alleine schon vor dem Namen "Polyglycerin-Polyricinoleat" zurückschrecken, oder?

Ben&Jerry haben auf Ihren (deutschen) Internetseiten übrigens bei jedem Produkt die vollständige Zutatenlisten reingestellt. Da kann man auch in Ruhe zuhause mal durchgucken.

Die verstrickte Dienstagsfrage 23/2010

Das Wollschaf fragt heute:

Lest ihr englische Strickbücher? Welche?

Mit Strickbüchern habe ich es im Allgemeinen nicht so, aber ich kann genug englisch um auch im Strickbereich zurecht zu kommen. "Lesen" kann man höchstens die Bücher von Elisabeth Zimmermann, ansonsten gibt es ja für gewöhnlich "nur" Anleitungen, und die "lese" ich nicht wie ich ein unterhaltsames Buch lesen würde.

03 Juni 2010

Anleitung: Projektetasche / Pattern: project bag







Hinweis: Innentasche wurde geändert
note: inside pocket has been changed

Größe:
Bodenfläche 16x16cm
Höhe 30cm
kann bis zu 300g Garn fassen

Tunnelzugverschluß mit Stopper
Innentasche
waschbar
heller Innenstoff für bessere Übersicht


size:
bottom 16x16cm
height 30cm
holds up to 300g of yarn

drawstring closure with stopper
inside pocket
washable
light colored lining fabric for better overview

Sorry if my english is a bit wonky. Feel free to correct me!



Material
dünner Baumwollstoff zB Patchworkstoff
- beliebiges Design für außen 0,5m
- heller Stoff für Innenfutter 0,5m
90cm Kordel
1 Kordelstopper
nach Wunsch 2 Ösen (Durchmesser 5-8mm) mit Werkzeug; Hammer oder Variozange (Prym)
Nähgarn
Stecknadeln
kleine Sicherheitsnadel


materials
light cotton fabric such as quilting fabric
- any design for outside 0,5m
- lightly colored for lining 0,5m
90cm cord
1 cord stopper
optional: 2 metall eyelets (diameter 5-8mm) and matching tool, hammer or special pliers (Prym)
sewing thread
pins
small safety pin



Nahtzugabe von 1cm ist bei den Größenangaben bereits berücksichtigt

Sewing allowances of 1cm are included in the given measurements


Zuschnitt
je Außenstoff und Futterstoff zweimal 34cm breit und 40cm hoch
außerdem vom Außenstoff einmal 10x34 cm und vom Futterstoff zweimal 10x34cm

Alle Teile versäubern. Die langen Seiten vom der Handschlaufe können unversäubert bleiben.

cutting
cut 2 pieces of outside and 2 pieces of inside fabric, each 34 cm wide and 40 cm long
cut 1 piece of outside fabric 10x34cm
cut 2 pieces of inside fabric 10x34cm

Cover all sewing allowances. You can leave the long sides of the handle uncovered.



Handschlaufe
Beim Außenstoffstreifen die langen Kanten je zur Hälfte nach innen umfalten, dann alles zur Hälfte falten. Die Kanten schmal absteppen.

handle
On the strip of outside fabric, fold the longer sides to the middle. Fold everything in half and sew the edges close to the fold.






Beutelteile vorbereiten
Für den Boden müssen noch Stücke abgeschnitten werden. Dazu je Teil, Außenstoff und Innenstoff, an der schmäleren Kante zur Hälfte legen. Das Stück liegt nun 17cm auf 40cm. Auf der Seite mit der Bruchkante wird nun unten ein Rechteck herausgeschnitten: parallel zur Bruchkante im Abstand von 7cm, parallel zur unteren Kante im Abstand von 8cm.

prepare bag pieces
You need to cut rectangles off of the pieces to for the bottom. Therefore, fold each of the 4 piece in half along the shorter edges; the pieces are then 17cm broad. Cut at the bottom on the side of the fold: 7cm offset to the fold, 8cm offset to the bottom.




Außenbeutel
Die Handschlaufe zur Hälfte legen und im Abstand von 5cm zur oberen Kante an eine Seitennaht stecken. Die Seitennähte schließen. Jeweils die Nahtzugaben auseinander legen und breit absteppen.

outside bag
Fold the handle in half along the longest side. Place on side of one piece, 5cm from the top. Sew side seams. Open seam allowances and sew a sewing foot wide apart from seam.




Die Bodennaht schließen. Nahtzugaben auseinander legen und breit absteppen.

Sew the bottom. Open seam allowances and sew a sewing foot wide apart from seam.



Dann die Quernähte am Boden schließen. Nahtzugaben versäubern.

Sew the bottom side seams and cover the allowances.



Innentasche
Die Futterstoffstreifen an der langen Kante aneinander nähen. Nahtzugaben auseinander legen oder zusammen zu einer Seite legen und absteppen. Alternativ kann auch ein Stück von 18x34 cm zugeschnitten werden, was aber mehr Stoff als angegeben benötigt. Dann die obere lange Kante zweimal 1cm breit umschlagen und absteppen.

inside pocket
Sew the smaller lining fabric pieces together along the longer side. Fold allowances to each side or together to one side and sew. Alternatively, you can also use one piece of fabric sized 18x34cm, which will use more fabric than stated. Then fold the upper long edge twice by 1cm and topstitch.




Innenbeutel
Auf ein Teil zunächst die Innentasche annähen. Dazu den Taschenstreifen rechts auf rechts auf ein Futterteil legen, obere Kante ist 6cm vom Bodenausschnitt entfernt. Die eingeschlagene Kante liegt unten. 1cm neben der oberen Stoffkante steppen. Streifen nach oben legen und die untere Kante absteppen.

inside bag
First sew the pocket to one piece of lining: place the pocket strip right sides together on the lining piece, upper edge 6cm from bottom cutting apart. The twice folded edge is at the bottom. Sew 1cm from the upper edge apart. Fold up pocket strip and topstitch the lower edge.




Dann den Streifen noch mittig in der Vertikalen absteppen, um die Streifen in zwei Taschen zu teilen. An der oberen Kante dabei mehrmals vor- und zurücksteppen, damit die Tasche nicht abreißt. Die Seiten bleiben zunächst offen und werden später mit den Seitennähten verschlossen.

Divide the pocket pieces by sewing a vertical seam in the middle of the pocket strip. Secure the upper edge by sewing back and forth several times. The sides remaim open and will get closed by sewing the side seams later.


Dann die Seitennähte schließen und Nahtzugaben auseinander gelegt breit feststeppen.

Die Bodennaht steppen, dabei in der Mitte einige Zentimeter offen lassen zum Wenden. Nahtzugaben zusammen zu einer Seite legen.


Sew side seams and sew down allowances.

Sew bottom seam, leaving several cm of space in the middle for turning. Fold allowances together to one side.




Die Quernähte steppen und die Nahtzugaben versäubern.

Close the bottom side seams and cover the allowances.

Beutel zusammensetzen
Innenbeutel auf links ziehen, Außenbeutel auf rechts. Außenbeutel in den Innenbeutel stecken, Seitennähte treffen aufeinander. Obere Kante steppen.

Wenden und obere Kante mit Stecknadeln stecken. Im Abstand von 1,5cm zur oberen Kante steppen. Nochmals im Abstand 1-1,5cm zur ersten Naht steppen.

putting bags together
Turn inside bag so that the right side of the fabric is inside. Turn outside bag so that the right side of the fabric is outside. Put outside bag into inside bag and sew the upper seam.

Turn and pin upper edge. Sew along upper edge, 1,5cm offset to edge. Then sew again, 1-1,5cm offset to first seam.




Wendeöffnung schließen
Die Öffnung kann von Hand verschlossen werden oder wie ein Futterärmel in der Konfektion: an der Öffnung die Nahtzugaben umfalten und die Bruchkanten aufeinander legen. Dann schmal absteppen.

close the opeining on inside bag
You can close the opening by sewing by hand, or you can use this neat trick from garment sewing: fold seam allownaces to the inside and place folds together. Sew along edge.




Kordel
Die Seitennaht ohne Schlaufe am Außenbeutel zwischen den Stepplinien öffnen. Die Quernähte sichern die Seitennaht vor dem aufgehen. Wer mag, kann zusätzlich eine kleine Zickzack-Raupe steppen.

Die Kordel in die Sicherheitsnadel einhängen du so durch den Tunnel ziehen. Beide Enden durch den Kordelstopper führen und verknoten.

cord
Open up the side seams between the sewed lines on that side seam without the handle. The sewed lines will keep the seam from unraveling. You can of course secure them even more if you do a small, narrow zigzag along the side seam.

Pierce the safety pin through one end of the cord and pull the cord with help of the pin through the tube created by the two sewing lines. Unpin the safety pin, pull both cord ends through the stopper and tie a knot.


optional: Ösen
Wer die Nadeln lieber nicht zum Strickstück in den Beutel stecken will, kann zusätzlich noch Ösen anbringen, durch die die Enden der Rundnadel nach außen geführt werden bevor der Beutel verschlossen wird.

Mit entsprechendem Werkzeug (liegt den Ösen bei) und einem Hammer oder einer Variozange zunächst Löcher etwas unterhalb des Tunnels, mittig zwischen den Seitennähten, durch alle Stofflagen einschlagen, dann die Ösen eindrücken.

optional: eyelets
Some people like to separate the needles from their knitting by pulling them through eyelets. So if you like, add eyelets to the bag by fist making a hole and then pinching in the eyelet pieces with a hammer or that special pliers and the tools that come with the eyelets. Place them a bit below the drawstring tunnel in between the side seams.





Farbvariationen - color variations



Für den Außenstoff statt 34x40cm zwei Stücke verschiedener Farbe je 34x21cm zuschneiden und an der Quernaht verbinden, nach Belieben absteppen. Futter wie beschrieben zuschneiden. Rest siehe oben.

Instead of the 34x40cm pieces, cut for each side part two pieces in different colors with the sze of 34x21cm and join them with a horizontal seam. Topstitch if desired.

Taschenfieber Teil 2

Natürlich konnte ich es nicht lassen und mußte noch die kleinere Version ausprobieren. Und diese Version gefällt mir viel besser :-)



Der Boden mißt 16x16cm, Höhe ist wieder 30cm. Diese Tasche faßt 300g Garn oder locker ein Lace-Projekt :-)

02 Juni 2010

Taschenfieber

Für das neue Lace-Projekt kann frau ja auch noch eine Tasche gebrauchen. Größenmäßig zwischen Sockentasche und Pullibeutel...



Vielleicht doch ein wenig groß geraten mit einer Bodenfläche von 20x20cm und einer Höhe von 30cm. Aber lieber zu groß als zu klein, nicht wahr? Geschlossen wird per Tunnelzug, diesmal edel mit Stopper. Einen Henkel gibbet natürlich auch.



Im Inneren ist reichlich Platz für zarte Spitze samt Anleitung. In die Tasche paßt ein Stift und ein Post-It-Block. Letzterer ist nicht nur nützlich für Notizen, sondern auch um die Reihen in der Stricktabelle zu markieren :-)

Und ja, wer genau schaut erkennt daß das Futter in den Hälften unterschiedlich ist. Auch das ein Grund evtl weitere Taschen etwas kleiner zu machen, dann hätte es nämlich gereicht..

Spitzentuch

Aus meinem handgesponnene Garn...



... soll endlich ein Tuch werden! Es sind 150g mit über 1000 Metern, ein Gemisch aus Alpaka und Seide. Das fühlt sich so luxuriös an! Gestrickt wird mit 3mm Nadeln und es wird recht luftig.



Das Muster habe ich mir abgeguckt, dafür aber die Form verändert. Dreiecktücher in Herzform sitzen einfach besser, und so stricke ich das Tuch in vier "Teilen", was man auch als "Raglantuch" bezeichnen könnte. Daher hat es auch drei "Mittellinien" die man an den Markern erkennt.

Frühchenstricken



Drei Deckchen für Frühchen sind fertig. links habe ich den Rest vom pinken Pulli mit verarbeitet. Die Deckchen sind 50x50cm und glatt rechts mit ca 3cm Perlmusterborte. Wenn genug usammen ist, schicke ich alles an die Privatinitiative Frühchenstricken.

(falls der Link nicht funzt: die URL schreibt sich tatsächlich mit "ü"!)

Wie findet man...

... eine Akupunkturnadel auf dem Boden? Ganz einfach, man sammelt sie mit dem Socken auf... na wenigstens nicht mit dem Fuß.

Heute bin ich übrigens statt mit einem Jäckchen mit meinem handgesponnenen Tuch unterwegs. Da hatte doch jemand ernsthaft Interesse dran. Da es nur zu 50% aus Merino besteht und der Rest "Wolle" ist die mich etwas piekst, könnte ich mich tatsächlich davon trennen. Aber nicht für die 50€ die mir geboten wurden...

A propos Tuch: da geht wieder was. Mehr dazu demnächst.

01 Juni 2010

Tulpen-Knopfloch

Techknitting hat eine neue Art Knopfloch "erfunden", das ideal ist für größere Knöpfe dh über mehrere Maschen. Das Video dazu gibt es hiiiiiier.

Neu am 12. März 2012: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Zeichnungen bei Techknitting: Tulip-Buttonhole.

Die verstrickte Dienstagsfrage 22/2010

Das Wollschaf fragt heute:

Nach meiner Beobachtung gibt es unterschiedliche Arten von Strickerinnen, grob konnte ich folgende Kategorien feststellen:

- die Forscherin: erschließt sich gern neue Techniken, ist an neuen
Methoden sehr interessiert, eignet sie sich an und integriert sich gern
in ihre Strickpraxis
- die Beständige: hat ein festes Repertoire an Techniken, aus denen sie
schöpft, ist an einer Erweiterung nicht sehr interessiert.
- die Historikerin: interessiert sich für das Stricken in der
Vergangenheit, von Vintage Knits über vergangene Jahrhunderte bis hin zu
mittelalterlichen Vorläufertechniken. Rekonstruiert gern.
- die Innovative: ihr geht es darum, auch stricktechnisch die neuesten
Trends aufzunehmen und zu verarbeiten.
- die Selbstlose: strickt meist für wohltätige Zwecke und/oder andere
(Familie, Freunde, auch Auftragsarbeiten)
- die Avantgardistin: ihre Strickpraxis beginnt dort, wo andere längst
aufgehört haben: sie arbeitet mit Plastikbändern, Draht,
Kassettenbändern, ist im Freeformbereich tätig oder strickt prinzipiell
ohne Anleitung.
- die, die Faserverarbeitung wörtlich nimmt: strickt vor allem mit
Materialien, die sie, soweit es ihr möglich ist, selbst verarbeitet hat
(Schafe scheren, Wolle waschen, Kardieren, Färben, Spinnen etc.)

Kaum jemand erfüllt eine Kategorie vollständig (Schafe scheren ...) oder
gehört ausschließich einer einzigen Kategorie an. Wo würdest Du Dich
sehen? Bist Du damit zufrieden oder würdest Du Dir gerne etwas anderes
erschließen?


Hui, viel Text heute!

Das Schubladen-Denken überlasse ich ja gerne anderen, aber wenn ich mich denn nun einordnen müßte, würde am ehesten noch die "Forscherin" passen. Ich probiere nämlich gerne neue Techniken aus. Ob die dann aber auch "inetgriert" werden, entscheide ich selbst; nicht jedes bißchen Neues wird auch übernommen!
Ich stricke hauptsächlich für mich, aber eben auch mal für andere oder auch für "den guten Zweck". Und manchmal stricke ich auch mit selbstgesponnenem Garn.