13 Oktober 2009

Die verstrickte Dienstagsfrage 42/2009

Das Wollschaf fragt heute:

Die Bezahlung, wenn man für Geld strickt, ist allgemein sehr gering, ebenso wenn man Selbstgestricktes verkauft: Der Lohn, umgerechnet auf die Stunde ist lächerlich. Gesetzt den Fall, man würde für das Stricken anständig bezahlt werden - würdest Du dann Deinen Beruf wechseln und professionelle Auftragsstrickerin werden? Falls nein, warum nicht?

Ich glaub schon. Allerdings dürfte 8 Stunden tägliches Stricken auch recht anstrengend sein für Gelenke und Sehnen....

Nachtrag, nachdem ich diverse Beiträge von anderen gelesen habe:
also da sind schon einige wenns dabei: wenn es anständig bezahlt würde, wenn es die Sehnen mitmachen, wenn kein wirklicher Termindruck wäre, wenn ich nicht ständig Poly stricken müßte, wenn immer genug Aufträge da wären......
Und natürlich, wenn es genug Leute gäbe die dann auch diesen anständigen Lohn bezahlen können. Ich hab auch schon mal überlegt: wenn ich einen Pulli für (mindestens) 3000€ (Gruß an Tichiro) verkaufen könnte, würde ich pro Monat einen Pulli stricken (zeitlich gut machbar) und könnte davon leben *träum* und hätte immer noch Zeit um für mich selber zu stricken.

Fazit: zu viele Wenns um es Wirklichkeit werden zu lassen.

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