29 April 2008

Schon lange keine Bilder mehr gehabt



Nein, das ist die zweite Spule. Und nein, die erste ist nicht voll! Ich möchte aber bald mal zwirnen...

Mir geht es aber um die Haken. Die sind nämlich schräg gedreht.

Da ich einen sehr dünnen Faden spinne, füllt sich die Spule sehr unregelmäßig, richtig Berg und Tal. Leider sind die Haken aber nicht versetzt.

Bei Ravelry schrieb dann jemand, daß sie die Haken dreht um die Spule gleichmäßiger zu füllen. Nun dachte ich mir aber, wenn man ständig an den Haken dreht, daß sie sich vielleicht irgendwann lockern. Also habe ich eine Seite verdreht, eine Seite normal.

Problem: bei meinem dünnen Fädchen merkt man es extrem, wenn man den Faden um den Flügel führt um nicht neu ansetzen zu müssen. Auch drehen an diversen Knöpfen macht es nicht ideal, außerdem müßte ich dann bei jedem Hakenwechsel auch wieder rumspielen. Denn um "Berg und Tal" zu vermeiden, müßte ich bei jedem Hakenwechsel auch die Flügelseite wechseln.

So geht es also nicht. Also doch Haken drehen... was meint ihr denn, leiert da das Holz irgendwann aus wenn ich öfters an den Haken drehe?


Nachtrag:
Es ist wirklich so Berg und Tal, daß mir teilweise das Garn ein wenig zusammenfällt (also der Berg, quasi). Und in die Täler komme ich nicht rein, selbst wenn ich ganz oft die Haken wechsle.

Mit den Haken die Seiten wechseln geht nicht, da der Faden dann nur schlecht eingezogen wird oder ich ständig neu ansetzen muß.

Weitere Ideen: den Abstand zwischen den Haken verkleinern. Aber weitere Haken eindrehen geht wahrscheinlich nicht wegen Platz (beim Eindrehen). Vielleicht etwas stiftförmiges zwischen die Haken setzen? Oder so ein Klemmteil wie bei dem Lendrum-Rädern. Ob man so etwas selber friemeln kann für meinen Flügel (der aber eckig ist). Woolee-Winder fällt übrigens weg, der ist ist mir zu teuer (und für den Preis auch nur eine Spule!)

Kommentare:

  1. Hallo Steffi,

    bei mir löste tatsächlich der WW das Berg- und Talproblem :-)
    Ist acuh ziemlich unbezahlbar, das Ding :-)

    Eine andere Möglichkeit, die Berge zu vermeiden, ist, die Haken beide auf eine Oberseite zu machen, und dann jeweils mittig versetzt, das hatte ich bei meinem Sonata und hat wunderbar funktioniert.
    Und beim Spinnen war es völlig egal, ob die Haken jetzt auf einer Oberseite sind oder je einmal oben udn einmal unten.

    so, jetzt hoffe ich mal, daß ich mich verständlich ausgedrückt habe :-)

    sonnige Grüße, Ester

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  2. Doch ich habs kappiert! Auch nicht schlecht; da friemelt man sich auch nicht den Finger ab beim Hakenwechsel ;-)

    LG Steffi

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  3. Hallo Steffi:

    meine Erfahrung: Oft den Haken wechseln, die Täler gehen nie weg, aber man gewöhnt sich daran.
    Als ich meine Lizzy bekam hatte ich das selbe Problem: Haken nicht versetzt, tiefe Täler.
    Bei meinen anderen Rädern sind die Abstände kleiner. Trotzdem möchte ich nicht bohren :-)
    Haken wechseln tu ich immer bevor der Berg anfängt zu kippen oder sich selber zu verteilen. Das passt dann schon.

    Liebe Grüße
    Tina

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