02 April 2008

Montage

Der Kopf wird nach dem Stopfen ein wenig bearbeitet. Die Ohren werden angenäht und die Schnauze "rasiert".



Arme und Beine werden gestopf und die Wendenaht zugenäht.



Dan werden Arme, Beine und der Kopf an den Körper montiert. Mit einer Zange werden die Splinte dabei aufgerollt. Hier kann man bestimmen ob sich die Gelenke leicht oder schwer bewegen lassen sollen.

Die Unterlegscheiben aus Metall werden zwischen Pappscheibe und Splint gesetzt, damit der Splint die Pappscheibe nicht kaputt macht.



Mit leeren Bauch und noch gesichtslos sieht es dann so aus:



Jetzt wird der Körper ausgestopft und die Naht geschlossen. Die Füße können "skulptiert" werden, das heißt mit einem Faden werden einzelne Zehen modelliert. Auch die Augenbereiche können so vertieft werden. Dann werden noch die Augen eingezogen (Glasaugen sind nicht für Kinderspielzeuge!) und die Nase mit Mund gestickt.

Beim Bärenmachen entscheidet also nicht nur der Schnitt über das spätere Aussehen, sondern auch Stopfen und Skulptieren. Außerdem kann man noch mit einem Textilstift Akzente setzen, zum Beispiel um die Nase oder an den Zehen.

Und einen Namen habe ich inzwischen gefunden: Liz!

Kommentare:

  1. Liz wird ein Traumbärchen!
    LG Diana

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  2. Hallo Steffi,
    was da für eine Arbeit hinter steckt, weiß man erst, wenn man so die einzelnen Schritte fotografiert bekommt. Liz ist nicht nur ein schöner Name, sondern wird auch eine sehr liebenswerte Bärin. Danke für die Fotos.
    Herzlichst
    Filzchen

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