30 April 2008

Experiment Maßschnitt

Hintergrund: Ich hatte mir einen neuen Schnitt erstellt mit etwas mehr Hüftweite. Damit hatte ich drei Hosen zugeschnitten, die recht bald zu UFOs wurden. Wie ich vor einiger Zeit berichtet hatte, wurde UFO Nummer eins beendet. Allerdings hatte die Hose vorne zu viel Stoff und hinten zu wenig?? Ab in die Tonne! UFO Nummer zwei ist inzwischen auch fertig. Mit den gleichen Tendenzen, aber es geht gerade noch. Scheint also am Schnitt zu liegen. Aber: Irgendwie hat sich der Bund zwischen Anprobe, Waschen und erstem Tragen geweitet, so daß die Hose jetzt sonstwo hängt (trotz Bügeleinlage). UFO Nummer drei ist immmer noch unvollendet und bleibt es wahrscheinlich auch. Da ist der Bund bei der Anprobe nämlich zu eng. Mach ich den jetzt weiter oder laß ich es?

Jedenfalls stimmt der jetzige Schnitt auf jeden Fall nicht. Da mir auch eine Größe nicht ausreicht um einen Schnitt zu erstellen, habe ich jetzt einen Maßschnitt bestellt.

Auf den ersten Blick sind die Teile sehr hoch oberhalb des Schritts. Also doch langer Oberkörper? Oder hohe Taille? Bei den Merhgrößenschnitten saß die Hose jedenfalls nie "zwei Zentimeter unterhalb Taille" sondern "zwei Zentimeter unterhalb Bauchnabel". Allerdings mag ich den Sitz genau so. Mmh. Vielleicht sollte ich für zukünftige Hosenexperimente die "Bauchnabelweite" als Taillenweite nehmen?

Außerdem hat die Hose hinten gleich zwei Abnäher, was absolut Sinn macht. Und vorne ist auch ein Abnäher, der eigentlich in der Schemazeichnung nicht drin ist. Bisher hatte ich den Größenunterschied zwischen Hüfte und Taille an der Seitennaht weggenommen. Aber (zusätzliche) Abnäher macht glaube ich mehr Sinn.

Die Hose habe ich so ausgewählt, daß sie obenrum mach meinem Geschmack ist (Hüftpassentaschen!!). Der Saum ist wohl ein bißchen schmal, aber das ist noch eines der leichteren Dinge die an einem Schnitt abzuändern sind.


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Probehose

Die Probehose habe ich aus alter Bettwäsche genäht. Deshalb verzichte ich auch auf Fotos...

Sie paßt, aber ich bin mir nicht sicher wo die Hose sitzen soll. Da der Bettwäschestoff sehr dünn ist, sitzt die Hose wohl eher etwas höher. Genug Luft ist jedenfalls im Schritt dazu. Allerdings möchte ich die Hose nicht in *meiner* Taille haben.


Vergleich mit einem Mehrgrößenschnitt (Kniemarkierungen treffen aufeinander)

Die Maßschnitthose ist tatsächlich länger nach oben hin. Also doch lieber ein Stück kürzen?! Außerdem dürfte der Saum ein gutes Stück zu lang sein. Auffallend ist, daß die Schrittnaht tiefer sitzt. Die Eingriffe der Hüftpassentaschen sind steiler, was mir besser gefällt.


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Dann nehme ich am besten einen 08/15 Gabardinestoff, den man jederzeit nachkaufen kann, um eine Probehse aus "richtigem" Stoff zu nähen.

In Sachen Schuhe

Schon seltsam, daß man die klassische Schuhcreme ohne Applikator nicht im Schuhgeschäft bekommt. Im Lebensmittelmarkt aber schon...

Und für die nächste Wintersaison bin ich jetzt endlich auch gerüstet. Ich will nämlich keine "Wanderstiefel" im Winter anziehen, sondern "schicke" Schuhe mit anständiger, schneetauglicher Sohle. Gibbet nich? Gibbet doch! Und zwar im Camping/Militär/Sicherheits/Outdoor-Bereich, zum Beispiel hier (sogar in Reichweite von hier aus...). OK es sind Männerschuhe...

Nachtrag: jetzt auch mit Kommentarfunktion *augenroll*

29 April 2008

Schon lange keine Bilder mehr gehabt



Nein, das ist die zweite Spule. Und nein, die erste ist nicht voll! Ich möchte aber bald mal zwirnen...

Mir geht es aber um die Haken. Die sind nämlich schräg gedreht.

Da ich einen sehr dünnen Faden spinne, füllt sich die Spule sehr unregelmäßig, richtig Berg und Tal. Leider sind die Haken aber nicht versetzt.

Bei Ravelry schrieb dann jemand, daß sie die Haken dreht um die Spule gleichmäßiger zu füllen. Nun dachte ich mir aber, wenn man ständig an den Haken dreht, daß sie sich vielleicht irgendwann lockern. Also habe ich eine Seite verdreht, eine Seite normal.

Problem: bei meinem dünnen Fädchen merkt man es extrem, wenn man den Faden um den Flügel führt um nicht neu ansetzen zu müssen. Auch drehen an diversen Knöpfen macht es nicht ideal, außerdem müßte ich dann bei jedem Hakenwechsel auch wieder rumspielen. Denn um "Berg und Tal" zu vermeiden, müßte ich bei jedem Hakenwechsel auch die Flügelseite wechseln.

So geht es also nicht. Also doch Haken drehen... was meint ihr denn, leiert da das Holz irgendwann aus wenn ich öfters an den Haken drehe?


Nachtrag:
Es ist wirklich so Berg und Tal, daß mir teilweise das Garn ein wenig zusammenfällt (also der Berg, quasi). Und in die Täler komme ich nicht rein, selbst wenn ich ganz oft die Haken wechsle.

Mit den Haken die Seiten wechseln geht nicht, da der Faden dann nur schlecht eingezogen wird oder ich ständig neu ansetzen muß.

Weitere Ideen: den Abstand zwischen den Haken verkleinern. Aber weitere Haken eindrehen geht wahrscheinlich nicht wegen Platz (beim Eindrehen). Vielleicht etwas stiftförmiges zwischen die Haken setzen? Oder so ein Klemmteil wie bei dem Lendrum-Rädern. Ob man so etwas selber friemeln kann für meinen Flügel (der aber eckig ist). Woolee-Winder fällt übrigens weg, der ist ist mir zu teuer (und für den Preis auch nur eine Spule!)

Die verstrickte Dienstagsfrage 18/2008

Das Wollschaf fragt heute:

Schon zum zweiten Mal habe ich in verschiedenen Blogs gelesen, daß Wollkäufe vor dem Ehemann verheimlicht werden. Mich würde interessieren: Weiß Euer Mann, welche Menge an Wolle Ihr gehortet habt? Wie schmuggelt Ihr Neuzugänge ins Haus, und wo sind die geheimen Lager?

Ich habe keine Eheman, aber dafür andere Mitbewohner. Mein "Geheimversteck" ist unter dem großen Zuschneidetisch, dort lagern inzwischen ca 30 Kilo Konengarn. Das hört sich so riesig an, dabei sind es nuuur 30 Farben, und man bekommt es eben nur kiloweise... und es sieht auch gar nicht so viel aus! Wirklich!

Ähem. Jedenfalls lagert es unter dem großen Tisch, wo es so gut wie nicht auffällt, weil nicht einsehbar. Hat sich so ergeben weil in den Schränken kein Platz mehr ist *hust*. Aber mit Absicht verstecken tu ich es nicht.

Die Sockenwolle liegt äußerst dekorativ in Strängen in einem Regal (eigentlich für CDs gedacht). Kann also jeder gucken. Im Fach "Wolle für andere" ist wieder richtig Platz! Die anderen Fächer sind "selbstgefärbt", "handgefärbt gekauft" und "Industriewolle für mich".

Neuzugänge werden nicht versteckt, sondern mit dem Ruf "juhu, neue Wolle! Guck mal!" feierlich ins Haus getragen. Vielleicht ist mein Stash nicht groß genug für heimliche Aktionen? Oder es liegt daran, daß meine Lagerkapazitäten nicht vollends belegt sind?

28 April 2008

Die Sache mit den Feeds...

Nachdem in der letzten Woche mein Virenwächter mehrmals Alarm geschlagen hat wegen "Malware", habe ich nun den Browser gewechselt. Ein Feedreader ist zwar integriert, aber der funktioniert nicht bei Myblog *wäh*

Tips oder Hinweise?

24 April 2008

Fast...

... hätte ich heute eine Hose GEKAUFT! Ich habe nämlich festgestellt, daß Mexx von deutlich kurvigeren Frauen ausgeht als die meisten anderen Hersteller. Da reicht für mich doch glatt eine Größe aus!

Leider bot der örtliche Handel keine große Auswahl. Anprobiert hab ich dann trotzdem eine, um die Paßform zu testen. Wie erwartet, ist der Bund hinten ein wenig zu weit, denn mit der Taille bin ich gerade so in der einen Größe, und mit der Hüfte gerade noch. Allerdings wäre es nicht weiter schwierig so eine Hose abzuändern. Bei den sonst üblichen 6 cm oder mehr ist das schwieriger (und aus einem geraden Bund kann man eben keinen Formbund machen).

Da bliebe mir jetzt nur der Versandhandel. Doof dabei ist nur, daß wichtige Angaben fehlen um den Schnitt zu beurteilen. Wo sitzt der Bund? Ist der Saum zu schmal für meinen Geschmack?

Gibt es vielleicht noch andere Hersteller, die auch für Frauen mit Sanduhrfigur entwerfen?

23 April 2008

Scherben...

... sollen ja Glück bringen. Mir brachten sie eine durchlöcherte Socke und einen blutigen Fuß. Autsch! Glücklicherweise war es nur eine kleine Scherbe, so daß die Sache nicht weiter schlimm ist.


Scherben hießen früher übrigens die Tongefäße, in denen Getreide über Winter aufbewahrt wrde. Wer Scherben hatte, hatte also eigentlich kein Glück sondern was zu essen.

22 April 2008

Die verstrickte Dienstagsfrage 17/2008

Das Wollschaf fragt diese Woche:

Hallo liebes Wollschaf, mir ist heut morgen, beim Einpacken meines Strickzeugs für die Mittagpause folgende Frage eingefallen: Wie verpackt ihr euer Strickzeug, wenn ihr es mit nehmt? Wie sorgt ihr dafür, dass die Nadeln nicht rausrutschen, abbrechen oder sich durch Innenfutter oder Taschenwand bohren?

Den Strickstrumpf packe ich schon mal in die Handtasche, paßt gerade noch rein. Ansonsten mag ich Plastiktüten, am besten mit Zipperverschluß. Da bohrt sich nix durch. Und mit Rundstricknadlen kann auch keine Nadel rausrutschen.

21 April 2008

Zapping

Ich kann nicht lesen beim Autofahren, denn mir wird schlecht davon. Hat man das mal untersucht, gibt es da einen Namen dafür? Muß ich das so hinnnehmen?

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Meine Überlegunen zur Händigkeit beim Spinnen: welche Hand vorne ist, kommt auf die Technik an! Eine Hand idt "fest", die andere bewegt sich ja. Ich denke, die Hand die sch bewegt, das ist die Haupthand. Würde ich den kurzen Auszug nach vorne machen, hätte ich auch die rechte Hand vorne. Aber ich mache den langen Auszug nach hinten, also ist die rechte Hand hinten...

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Statement



Nur falls es jemand noch nicht kapiert hat.

Auch eins haben? Gibt es im Shirtshop von Angela.

Ich hab meins ein Stück gekürzt, da es eh nicht über meine Hüften paßt (65cm ist auch ein wenig lang!). Außerdem habe ich es etwas tailliert und im Rücken Abnäher eingefügt. Leider ist es im Schulterbereich ein wenig groß, obwohl es schon die kleinste Größe ist.

Bin mal gespannt auf Reaktionen... ich bin ja sooo böööse....



How evil are you?


Ups!

19 April 2008

Neue Regia

Die Regia-Farben gefallen mir in letzter Zeit ja nicht. Auch gut, ich hab eigentlich genug Sockenwolle (und Socken!). Aber jetzt kommt wieder was feines, sprich LILA: Die Kollektion "exotic" in Zusammenarbeit mit Kaffe Fassett - ab Juni erhältlich.

Auch neu ist die Kollektion "Jet Set" mit zwei Mustervarianten. Da wird es wohl auf grau in grau rauslaufen. Das rot ist schön, kommt aber nicht so oft in meinem Kleiderschrank vor.

Und schließlich noch die Kollektion "Saturn", da könnte ich mich mit der Variante "mimas" anfreunden.

Mach schon wieder (mindestens) drei Knäule...

Durchgeboxt

Mit viel Soluvlies ist das Shirt doch noch fertig geworden. Leider war der Schnitt nicht das richtige, und so wandert es jetzt in die Tonne. Das tut mir nicht weh, denn jedesmal wenn ich das Shirt anziehen würde, würde ich mich an den Ärger erinnern *grr* und ich habe auch extra einen Stoff ausgewählt bei dem es nicht so schlimm ist wenn es nix wird.

Das andere Shirt ist.... nennen wir es mal sexy. Man könnte auch sagen eng. Da sollte ich mir den Schnitt dann doch etwas vergrößern. Aber genau da ist das Problem: es gibt keinen Shirt-Schnitt der mir in allen Punkten gefällt. Das einzige was mir bei Burda nicht paßt sind Shirt-Ärmel. Dann muß ich eben wieder basteln *hmpf* Die Ärmel bzw Ärmelkugel von Ottobre ist super, aber das Shirt ist im Brustbereich mit "negativer Zugabe" versehen, da muß ich also irgendeine größere Größe rauspicken. und dann hab ich noch keinen Abnäher. Den würde ich gerne nicht irgendwie reinbasteln, sondern nach einem Schnitt reinzaubern... mal schauen. Ich habe eine Idee.

18 April 2008

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen

Marlene konnte mich gestern wieder beruhigen. Zum Thema Zicke meinte sie nur kurz "quietsch". Mmh.

Shirts nähe ich ja immer mindestens im Doppelpack. Und so habe ich heute der Zicke den anderen Stoff unter die Nadeln gehalten. Den mochte sie und zickte nicht rum... Beim anderen Stöffchen habe ich jetzt mal Soluvlies in der Naht mitgefaßt. Die eine kurze Naht ging problemlos (jetzt muß ich erst covern). Es kann doch aber nicht sein daß man an einer Maschine noch tricksen muß daß sie funktioniert...

Ein anderes Thema. Kürzlich habe ich Hosen aussortiert die mir zu knapp wurden. Ich habe zwar ein wenig zugenommen (juhu!), aber die eine oder andere ist auch einfach eingegangen, mit jeder Wäsche ein bißchen mehr. Heute trage ich eine Hose, da fühle ich mich als hätte ich von heute auf morgen 5 Kilo abgenommen (die Waage bweißt das es nicht so ist). Die ist einfach so weit daß sie mir sonstwo hängt! Ich glaube die hat die Weite von den anderen Hosen gefressen *grr*

17 April 2008

Blöde Zicke

Mal eben einen neuen Schnitt testen? Nö is nich, denn Frau Coverlock zickt wieder rum und läßt die linke Nadel aus. Nach mehrmaligem Drübernähen sind dann doch alle Stellen erwischt und es sieht einfach nur zum K*tzen aus *ack*. Am liebsten würde ich sie aus dem Fenster schmeißen und noch dreimal mit dem Auto drüberfahren *zisch* Ein besseres Modell kosten (leider) einfach mal das Vierfache von meinem Spinnrad *seufz*


Ich glaub den Frust muß ich jetzt mal mit Marlene besprechen...

16 April 2008

Zapping

Das Rückenteil meines Strickpullis ist fertig!

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Diese Woche kam ein Beitrag über Bio-Essen am Fernsehen. Um Eier ging es dabei zwar nicht, aber fragt ihr euch nicht auch warum es immer noch so viele Betriebe mit Käfighaltung gibt? Da kann der Endverbraucher so viele Eier aus Boden-, Freiland- oder Biohaltung kaufen wie er will, der Großteil der Eier wird weiterverarbeitet, wie zum Beispiel Fertigkuchen. Und welche Eier werden da genommen? Zu einem mindestens sehr hohen Teil aus Käfighaltung! Und das muß nicht gekennzeichnet sein! Nachzulesen bei Foodwatch.

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Spinnen macht immer noch Spaß *lol* und die Spule füllt sich so langsam... was mache ich eigentlich mit dem fertigen Garn? Und wie bekomme ich es ein wenig gleichmäßiger beim doppelten Auszug?

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Am Wochenende war ich bei einem englischsprachigen Stricktreffen. Englischsprachig, weil sich die Ehefrauen von Militärangehörigen treffen. Sollte ich vielleicht öfters machen, da kann ich englisch SPRECHEN üben!

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Die Vorschau des Burdamodemagazins ist online. Dieses Shirt finde ich interessant, dagegen diesen Rock ganz furchtbar. Dieses Kleid würde ich in anderer Farbe und ohne "Brustgürtel" vielleicht tragen, aber das hier macht doch einen Bauch wo gar keiner ist?! Und diese Hose stet doch nur Frauen ohne Hüfte, da sie eben jene Stelle optisch breiter macht. Steht auch schön dabei, in burda-politischer Sprache "für schlanke große Frauen"...

13 April 2008

Entspannung pur

Vor ein paar Monaten sagte ich so etwas wie "ich möchte mal das Spinnen ausprobieren, aber eigentlich nicht anfangen". Ich nehme es zurück! Es ist so entspannend! Viel mehr als Stricken!

Von einer halben Stunde stricken habe ich nämlich nicht viel. Das muß dann schon 2 Stunden sein. Aber beim Spinnen habe ich schon von einer Viertelstunde was. Sofort-Entspannung eben. Selbst wenn ich nur das Spinnrad anschaue fühle ich mich besser!

Nur stundenlang halte ich es nicht durch. Ich lümmele mich zwar irgendwie auf den Stuhl daß ich keine Kreuzschmerzen bekomme, muß mich aber nach einiger Zeit mal recken oder aufstehen. Aber auch wenn es mal nur kleine "Portionen" sind, kommt doch schon einiges zusammen. Somit dauert es dann doch nicht "ewig" bis mal eine Spule voll ist...

Testergebnisse die dritte

Auf der Suche nach einer neuen Creme.....


Balea Med Sensitiv (bei dm)
Tube mit 50ml Inhalt, Klappverschluß. Preis ca 5€. Super!
Getestet vom deutschen Allergikerbund. Super!
Geruch äußerst dezent, noch nichtmal irgendwie nach Creme. Super!
Pflegt aber leider ein bißchen zu wenig für mich. Ansonsten sehr empfehlenswert!!


Lavera Neutral
Danke an Tanja für Proben!
Pflegt angenehm, aber leider auch wieder zu wenig.
Geruch ist ziemlich "natürlich", liegt vielleicht nicht jedem


Logona Pur
Die Haut fühlt sich eine ganze Weile nach dem Auftragen klebrig an... und wäre auch nicht wesentlich günstiger als die bisherige. Die ganze Testerei mache ich ja um eine günstigere Creme zu finden...


Bedan
Danke an Susan für Proben!
Leider eher eine Fettcreme. Der Geruch sagt mir gar nicht zu. Diese Creme gibt es auch als Gesichtscreme, die aber nicht günstiger ist als meine bisherige.


Puh, jetzt reicht es mir mit Testen. Ich bleibe also bei meiner Creme (Toleriane Riche von La Roche Posay). Da ich in Apotheken vor Ort einen Preisunterschied festgestellt hatte, habe ich mal online geschaut. Die 40ml sind für knapp unter 10€ zu haben. Dann ist der Preis schon erträglicher.


Ich danke euch fürs "Mitleiden", die vielen Tips und Proben!!

11 April 2008

Nadeleffekt

Beim Pulli ist mir aufgefallen, daß das Gestrick sehr unregelmäßig ist. Genauer gesagt, sind es die linken Maschen. Da muß ich aufpassen daß die nicht größer werden als die rechten. Aber so extrem unregelmäßig war es bisher nocht nicht.

Was ist diesmal anders? Ich stricke mit Holznadeln! Also habe ich heute mit Metallnadeln weitergestrickt. Und siehe da, schon wird es deutlich besser! Fazit: wenn viele linke Maschen egstrickt werden müssen, bleibe ich bei Metallnadeln.

Ich bin eben ein "metal girl" *g*

10 April 2008

Meine Spinntechnik

Nachdem ich jetzt ein paar Stunden gesponnen habe (nicht am Stück!), habe ich auch mal auf meine Technik geachtet. Ich versuche mal zu beschreiben was ich mache, so rein aus Anfängersicht...

Das Rad ist einfädig flügelangetrieben, und die schottische (Spulen)Bremse ist komplett offen. Der Nylonfaden ist aber noch über der Spule. So zieht das Rad nur ganz wenig am Faden, man kann aber aufwickeln. Soweit hab ich es einfach vom Stricktreff übernommen. Und ich spinne bei einer Übersetzung von 1:14.

Ich spinne Baumwollband. Da habe ich schon gemerkt daß es mindestens zwei verschiedene Bänder gibt (das vom Wollschaf ist "fluffiger", das vom Wollknoll "seidiger"). Spinnen lassen sie sich gleich gut, zumindest sind mir jetzt keine größeren Unterschiede in Erinnerung. Man kann das Band etwas ausziehen vor dem Spinnen, ist aber nicht unbedingt nötig. Vielleicht beim gefärbten Band, da dort die Fasern mehr zusammenhaften.

Die vordere Hand kontrolliert wieviel Drehung in den hinteren Teil gelangt, also zwischen vorderer Hand und dem Faserband/Faserdreieck. Das passiert zwischen Daumen und Zeigefinger, indem die Finger mehr oder weniger den Faden festhalten. Dabei kann sich ruhig vor der vorderen Hand und zwischen Spinnrad Drehung "anstauen". Das gleicht sich später aus, wenn die vordere Hand weggenommen wird.

Die hintere Hand hält das Faserband ganz locker, bzw eigentlich Daumen und Zeige- plus Mittelfinger. Während das Rad läuft, zieht man die hintere Hand mit dem Faserband zurück. Dabei kommt gerade soviel Drehung rein, daß der Faden hält. Schon etwas komisch, denn die hintere Hand verhindert daß der Faden eingezogen wird, läßt aber gleichzeitig die Fasern ausziehen.

Der Faden ist ungleichmäßig. Ich glaube daß geht bei dieser Technik auch nicht anders; deshalb kommt noch Schritt 2. Wenn die hintere Hand ein gutes Stück ausgezogen hat, halte ich die Fasern fest damit nichts weiter ausgezogen werden kann. Die vordere Hand kontrolliert weiter die Drehung, während die hintere Hand weiter zurückgeht. In den dickeren Stellen ist nämlich weniger Drehung als in den dünneren Stellen, so daß man diese ausziehen kann. Theoretisch ist dann der Faden ziemlich gleichmäßig. Rein praktisch braucht das noch Übung *g*.

Dann braucht man noch mehr Drehung. Dazu halte ich dann den Faden mit der hinteren Hand fest, und die vordere Hand nehme ich weg. Wenn genug Drehung drin ist, lasse ich den Faden aufwickeln und fange von vorne an.

Diese Technik ist auch in meinem Buch beschrieben ("teach yourself visually: handspinning"). Dort wird sie als "langer Auszug" bezeichnet, im Internet ist sie mir schon begegnet als "doppelter Auszug". Ist mir wurscht wie sie heißt, Hauptsache es macht Spaß! (Das Buch kann ich übrigens empfehlen. Da geht es nicht nur um das Spinnen selbst, sondern auch um das vorher und nachher.)


Nun ist die Frage: wie merke ich daß genug Drehung drin ist? Ich habe es jetzt mal so gemacht, daß ich mit der vorderen Hand ein Stück von der hinteren Hand entfernt den Faden packe und ihn mit sich selber verdrehen lasse (und dannach natürlich wieder auseinanderziehen!). So merkt man zumindest "zu wenig" oder "könnte reichen". Ich versuche möglichst viel Drehung reinzukriegen, ohne daß sich der Faden anfängt zu kringeln. Klappt nicht immer ;-) In diesem Fall halte ich das Rad an, ziehe aber weiter aus. So verteilt sich die überschüssige Drehung.


In selbigem Buch steht auch, daß Rechtshänder üblicherweise die rechte Hand vorne haben. Interessanterweise habe ich aber die linke Hand vorne, spinne also sozusagen linkshändig ;-) Im Prinzip ist mir das wurscht, finde es aber recht amüsant. Ich habe es auch schon anders herum probiert, und da ging gar nichts. Ich habe eben nur in der rechten Hand das Feingefühl für die Fasern. Insofern kann ich es nicht nachvollziehen das Rechtshänder die rechte Hand vorne haben... liegt aber vielleicht auch an Baumwolle und langem Auszug. Oder sage ich lieber doppelter Auszug? Darüber muß ich mal am Spinnrad meditieren...

Das ging schnell!

Warnung: wenn ihr wirklich nicht mit dem Spinnen anfangen wollt, probiert es nicht aus! Wenn ihr eine Spindel habt und wollt oder könnt euch kein Rad zulegen, probiert es nicht aus! Sonst passiert das:



OK, ich hätte mir sowieso in nächster Zeit ein Rad zugelegt. Aber nachdem ich ausgiebig probespinnen durfte, machte es an der Spindel überhaupt keinen Spaß mehr. Seit gestern steht hier nun ein Rad. Ihr Name ist übrigens Marlene!



So sah die erste Spule gestern Abend aus.... und ja, das ist Baumwolle! Schade daß es sie nicht gefärbt zu kaufen gibt. Noch nicht mal in den USA, wo es doch zahlenmäßig viel mehr Spinner geben dürfte?!

Ach ja, es ist ein Ashford Traveller, einfädig. Die Spulenbremse ist ganz offen, dann klappt es auch mit dem langen Auszug! Nur gleichmäßiger muß der Faden noch werden. Und vielleicht auch etwas dicker...

09 April 2008

Neuerungen

Eben im LawBlog gelesen: die Zoll-Freigrenze steigt im Dezember auf 150€! Das dürfte die "USA-Besteller" freuen bzw dann gibt es vielleicht einige mehr davon ;-)

Und: Magknits wurde eingestellt :-(

Und: ich hab eine neue "Mitbewohnerin". Aber die dreht erst noch ein paar Runden, damit ich auch Bilder zeigen kann. Mehr dazu morgen....

Angestrickt



Ich stricke kein Rippenbündchen, sondern einen Umschlag. Dazu fange ich mit einem provisorischen Anschlag an, sticke die Höhe des Umschlages, dann eine Reihe links und nochmals die Höhe. Dann stricke ich die Maschen des Anschlages mit den Maschen der aktuellen Reihe zusammen. So brauche ich nachher nichts annähen.

Den provisorischen Anschlag mache ich mit der Häkelnadel. Bei vorherigen Versuchen habe ich dafür eine Luftmaschenkette gemacht und die Maschen dann wie beim Häkeln aufgenommen, mit dem Ergebnis daß sich der Anschlag natürlich nicht aufziehen läßt. Vor Kurzem habe ich dann online die Lösung gesehen. Die Luftmaschen werden um die Nadel gemacht, so daß dann die Maschen gleich auf der Nadel sind, und zwar so daß sich der Anfang auch aufribbeln läßt.

Der farbige Faden im Bild ist übrigens mein "Zählfaden". In jeder Hinreihe lege ich ihn nach vorne oder hinten, so daß er immer zwei Reihen markiert. Da tue ich mir leichter mit Zählen. Bei den Abnahmen oder Zunahmen versetze ich den Faden dann auch nach einem Abschnitt. So zähle ich dann einfach die versetzen Fadenreihen und brauche noch weniger zählen.

07 April 2008

Neues Strickprojekt

Als nächstes kommt (endlich) ein dünner Pulli auf die Nadeln. Beim letzten Stricktreff wurde mir lila verboten. Petrol wurde genehmigt.

*lach*

Also dann, 3 Töne habe ich zur Wahl:



Da ich von jeder Farbe nur zwei Fäden habe aber vier benötige, muß ich kombinieren um mir zusätzliche Wickelei zu ersparen. Ich kann dabei zwei oder drei Farben kombinieren. Weil die Farben im Gestrick anders wirken können als nebeneinander gehalten, stricke ich einfach ein paar Pröbchen.



Mit der Kamera kann ich die Farbnuancen nicht einfangen, deshalb mal ein Scanbild... auch nicht wiklich gut. Der mittlere Farbton ist richtig "laut". Oben sind je zwei Farben kombiniert. Unten dann drei Farben, wobei eine Farben doppelt genommen wurde.

Ich habe mich schließlich für diese Variante entschieden:



2 Fäden dunkles Petrol und je 1 Faden in mittel und hell. Die Farben stimmen nicht ganz, sie sind etwas grüner und kräftiger.


Außerdem liegt hier SCHNEE. Gut daß da jemand so ungeduldig war und mir schon Sommerreifen verpaßt hat.... da hilft es auch nicht, wenn nach dem großen Berg nix mehr sein soll *grummel*

06 April 2008

Liz



Das ist Liz, eine sehr hübsche Bärendame. Stehen kann sie ganz alleine *g*



Da sieht man die skulptierten Pfoten nochmal.



Durch die geformten Arme kann sie sogar richtig abhängen!


Nochmal die Daten:
Schnitt von Gabriele Lepahe (Eles Blaubärchen)
20 cm groß
Mohairstöffchen in rot mit schwarzen Spitzen
Gestopft mit Kunststoffgranulat und Bastelwatte


Irgendwie hab ich das Bedürfnis ihr eine Jacke zu stricken, so schlacksig wie die kleine Dame ist!

05 April 2008

Warm eingepackt



Ziemlich warm die Jacke, war aber so beabsichtigt. Dann kann ich sie nämlich auch mal draußen tragen. Heute getestet: 8°, windig, und nicht kalt gehabt!

Und eigentlich wollte ich auch mehr Bilder zeigen, aber die sind wieder nix geworden *hmpf*

Anleitung:
Verena Frühling 2006

Änderungen:
mit Taillierung
Perlmuster

Material:
930g Baumwolle-Acryl
Konengarn 10fach = 75m/50g
Nadel 4,5mm

04 April 2008

Vorschau

Die Bilder sind leider alle zu dunkel geworden. Das einzig hellere ist unscharf, aber ich zeig es euch mal, dann könnt ihr euch schon auf bessere Bilder freuen ;-)



Ihr habt wahrscheinlich auch schon den neuen Kasten in der Seitenleiste bemerkt ("aktuelle Projekte"). Da lohnt sich öfters mal einen Blick drauf zu werfen, denn da steht vielleicht auch mal was wozu ich noch nichts gepostet habe ;-)

03 April 2008

Zeig her die Füße



Leider läßt sich die Dreidimensionalität nur schlecht auf dem Foto einfangen.

Für den zweiten Versuch zu Skulptieren gar nicht schlecht... finde ich.

02 April 2008

Montage

Der Kopf wird nach dem Stopfen ein wenig bearbeitet. Die Ohren werden angenäht und die Schnauze "rasiert".



Arme und Beine werden gestopf und die Wendenaht zugenäht.



Dan werden Arme, Beine und der Kopf an den Körper montiert. Mit einer Zange werden die Splinte dabei aufgerollt. Hier kann man bestimmen ob sich die Gelenke leicht oder schwer bewegen lassen sollen.

Die Unterlegscheiben aus Metall werden zwischen Pappscheibe und Splint gesetzt, damit der Splint die Pappscheibe nicht kaputt macht.



Mit leeren Bauch und noch gesichtslos sieht es dann so aus:



Jetzt wird der Körper ausgestopft und die Naht geschlossen. Die Füße können "skulptiert" werden, das heißt mit einem Faden werden einzelne Zehen modelliert. Auch die Augenbereiche können so vertieft werden. Dann werden noch die Augen eingezogen (Glasaugen sind nicht für Kinderspielzeuge!) und die Nase mit Mund gestickt.

Beim Bärenmachen entscheidet also nicht nur der Schnitt über das spätere Aussehen, sondern auch Stopfen und Skulptieren. Außerdem kann man noch mit einem Textilstift Akzente setzen, zum Beispiel um die Nase oder an den Zehen.

Und einen Namen habe ich inzwischen gefunden: Liz!

01 April 2008

Bereit für Größeres!?

Heute habe ich ein wenig gespindelt. Die Ramie spinnt sich richtig flott, aber ich bin dann von oben bis unten mit losen Fasern bedeckt. Also zurück zur Baumwolle. Menno, ist das langsam und fuddelig im Vergleich zum Spinnrad! Nö, so macht's keinen Spaß mehr.

Da bin ich mal gespannt was Herr und Frau Wollschaf auf der Händlermesse dieses Wochenende erfahren. Es ist nämlich nicht so ganz klar welche Erweiterungen es für welche Sorte Spinnrad gibt, und das will ja bedacht werden bei einer Anschaffung. Wobei ich gar nicht weiß ob ich die mal brauche/möchte, aber man kann sich die Möglichkeiten ja mal offen halten...

Die verstrickte Dienstagsfrage 14/2008

Das Wollschaf fragt heute:

Wenn Ihr Eure Modelle selber entwerft, entwerft Ihr diese dann erst am Schreibtisch oder während dem Stricken?

Ich rechne erst mal kräftig rum. Meistens wird dann noch verändert und ausgebessert. Manche Fehler entdecke ich erst beim Stricken.