22 März 2008

Haarig

Da scheinen ja einige Bärenmacher und Liebhaber unter meinen Lesern zu sein! Dann gibbet natürlich Bilder ;-)



Die kleinen Knubbel in meiner Hand sind die Öhrchen. Ja, wirklich winzig! Ich frage mich wie es manche Leute hinkriegen ein Bärchen von unter 10 cm zu nähen...

Nachdem alle Teile zusammengenäht sind, muß das Fell der Nahtzugabe aus der Naht gezupft werden. Sonst gucken die Stoppeln auf der Außenseite durch.

Dann werden die Teile gewendet *uff - schieb - drück* und dann auch wieder das Fell aus der Naht gezupft. Anschließend erst mal die losen Haare einfangen ;-) und dann geht es ans Stopfen. Klassischerweise nimmt man Stahlgranulat und Schafwolle. Es geht aber auch Kunststoffgranulat und Bastelwatte. Stahlranulat bzw Kunststoffgranulat werden in die Füße und den Bauch gefüllt, damit das Bärchen die nötige "Schwere" hat um von alleine Stehen zu können. In Arme, Beine und Kopf werden zuvor noch die Gelenkscheiben mit den Splinten eingesetzt. Anschließend werden die Stopföffnungen geschlossen.

Die Werkzeuge und Materialien kommen dabei aus verschiedenen Gebieten. Splinte und Unterlegscheiben aus dem Baumarkt, Aderklemme (zum Wenden) aus der Medizin, Zange (für die Splinte) aus dem Schmuckbereich.... manches ist eben sehr vielseitig ;-) (nein ich habe nicht im Baumarkt gekauft, gibt es ja alles online!)

1 Kommentar:

  1. Frohe Ostern Steffi!
    Klar doch - ich bin gespannt auf dein Bärchen, hab ich doch auch schon einige genäht.
    Nur nicht ganz so kleine, wie ich an den Öhrchen sehen kann.
    Viel Freude bei der Bärengeburt.
    Herzlichst
    Filzchen

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