27 Februar 2008

Verzwirnt

Die Spindel war zwar noch lange nicht voll, aber ich wollte so gerne mal Zwirnen.



Das handgesponnene Fädchen habe ich mit sich selbst verzwirnt und dabei noch zwei Fäden Konengarn mitgefaßt. Mit der Spindel kann man auch wunderbar kontrollieren ob das Garn eventuell überdreht ist.



Am Ende sind es 33 Meter Garn *lach* mit einem Gewicht von 9g. Das ergibt eine Lauflänge von 183m/50g und ist damit einen Hauch dicker als reines Konengarn.



Also mit der Spindel kommt man da nicht weit. Das gibt keinen Pulli...

Das Garn ist allerdings nicht stark gezwirnt. Ich glaube daß es am mitgefaßten Konengarn liegt. Das ist nämlich schon zweifädig verzwirnt. Wenn sich also das handgesponnene Garn zusammendrehen möchte, müßte sich das Konengarn überdrehen, was es natürlich nicht will.

Da gäbe es drei Möglichkeiten. Ich kann das handgesponnene Garn verzwirnen mit Überdrehung, dann das Konengarn separat überdrehen und das ganze dann als Cablee nocheinmal verzwirnen (viel Arbeit). Oder ich spinne in die andere Richtung, also links herum, überdrehe das Konengarn (auch links herum) und verzwirne dann alles zusammen rechts herum (links herum spinnen ist irgendwie seltsam). Oder ich verzwirne das handgesponnne Garn, und fasse das Konengarn nur beim Stricken mit (macht am wenigsten Arbeit, dann bin ich aber wieder beim gefachten Garn, wobei ich da beim Stricken keine Probleme habe).

Meinungen?

Wahrscheinlich hat sowas von euch noch niemand gemacht, oder?

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