26 April 2007

Kumihimo

Kumihimo ist eigentlich nichts neues, in Asien wird es schon lange gemacht. Irgendjemand hat es aber so verändert, daß es "idiotensicher" ist und keine jahrelange Übung erfordert.

Bisher konnte man nur Kordeln damit flechten, jetzt gehen aber auch breite Bänder. Und da konnte ich nicht mehr widerstehen!



Man braucht Material zum Flechten (z. B. Satinkordeln), die "Mobidai"-Scheibe und Schablonen. Zwei sind schon dabei, mehr gibt es in Anleitungsbüchern.



Die Schnüre werden auf die Scheibe aufgespannt und in der Mitte mit einem Faden umschlungen, damit man den Anfang auch festhalten kann. Dann beginnt man mi dem Flechten, wobei man den Zahlen auf der Vorlage folgt.



Nach kurzer Zeit kann man schon etwas erkennen.



Und bald ist auch ein Band fertig. Es soll ein Armband sein, aber den Verschluß muß ich nochmal überdenken, so ist er zu dick und die Knoten gehen auf.



Die Satinbänder lassen sich leider nicht gut fotografieren, da sie den Blitz so reflektieren. Ich hoffe man kann das Muster erahnen.

Mit den Satinkordeln ist das Band recht steif. Ich denke es geht aber auch mit Perlgarn, dann wird es auch filigraner.

Kommentare:

  1. hallo steffi
    das sieht ja aus wie brettchenweben? klasse, was du alles ausprobierst. und auf deine "stola" bin ich auch mal gespannt. was die wollmenge betrifft, da bin ich auch überfragt. das ist bei tüchern je nach wolle so unterschiedlich.
    bin schon gespannt.
    lg
    iris

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  2. Brettchenweben ist mir auch gleich durch den Kopf geschossen, aber gerade dieses Muster ginge damit nicht, weil sich die Farben diagonal über das Band bewegen...

    LG Steffi

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